Hallo, mein Name ist Jason Curtis, und ich bin der Gründer und Rennleiter des Tödlichen Dutzends.
Schon in jungen Jahren begann ich mit Training und Wettkämpfen im Kampfsport. Ich würde nie ein Weltmeister werden, aber dieser Hintergrund brachte mich dazu, hartes körperliches Training zu betreiben, und ich war immer fasziniert davon, wie sich körperliche Fitness entwickelt.
Nach der Schule trat ich in die britische Armee ein, mit dem Ziel, Ausbilder für Leibesübungen (Physical Training Instructor, PTI) bei der Infanterie zu werden. Leider kann man nicht als PTI in die Armee eintreten, aber der Rekrutierungsoffizier versicherte mir, dass ich innerhalb von ein oder zwei Jahren ein PTI werden würde, wenn ich mich durch meine Fitness auszeichnen würde, und glücklicherweise war das auch der Fall. Ich diente sechs Jahre lang als PTI, die letzten beiden Jahre davon in Catterick, wo ich Rekruten für die Infanterie ausbildete. In diesen letzten beiden Jahren hat sich meine Ausbildung meiner Meinung nach wirklich verändert.
As a young lad, I was small for my age (I used to compete at 57kg), and when I eventually shot up to over 6ft, I was as thin as humanly possible. Fundamentally, this was a good thing for my boxing/Thai boxing and sports like cross-country running, which I did A LOT of. However, throughout my army career, I began to develop my expertise as a strength and conditioning coach and started to lean into the strength training side of things, which meant I wanted to be stronger and, of course, I wanted to look stronger - who wants a skinny strength coach?
This drive to gain muscle mass resulted in me getting into Powerlifting and Weightlifting, and because marching and running was essentially my job, heavy lifting became my primary training focus - when I joined the army, I was 64kg, and when I left the army, I was 90kg.
After leaving the army, I set up a strength and conditioning gym and also an educational academy that qualifies new personal trainers and S&C coaches. In the gym, the bulk of what I was coaching to athletes and teaching to students was strength training, and although the gym has always run conditioning classes, my personal focus remained under the barbell and around the year 2022, my weight peaked at 108kg - after leaving the army, I wasn’t doing a great deal of my own conditioning (running or other forms).
Mit 108 kg fühlte ich mich stark, aber auch ein wenig ungesund. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich auch begonnen, meiner Arbeit Vorrang vor dem Training einzuräumen. Zwischen den Sätzen beantwortete ich E-Mails oder bearbeitete einen Absatz aus einem Buch, das ich gerade schrieb, und obwohl ich die Langhantel immer lieben werde, stellte ich fest, dass mir das Training keinen wirklichen Kick gab. Irgendetwas fehlte.
Side Note: I have young children, so when I considered for the first time in my life that I was clearly less healthy than I could be (always bulking for muscle), it was a real wakeup call: As a young lad, I would choose performance over health, as a father, I choose health above all else - I want to give myself the best shot at being around for my kids as long as I can be.
It was around 2022 when more gym members were getting into fitness races like Hyrox, and one of my members asked if I would do a Doubles event with him. I reluctantly said yes, as it would give me a kick to do more hard conditioning. And what can I say? After a couple of weeks of training, I realised what I had been missing over the last few years. I was missing getting my heart rate up through the roof and feeling like I was going to die. I missed pushing my body that hard that afterward, the endorphins were flowing so fast that I felt on top of the world, regardless of how my day had been thus far: I often say, don’t judge how you feel until you have got your heart rate up - if you have had a bad day, go get your heart rate above 80% of your max heart rate and see if you still care about whatever it was you were stressed about.
Ich erkannte nicht nur, was mir fehlte, sondern auch, welche Art von Fitness ich wirklich liebte. Es ist das, was ich als "konventionellen" Fitness-Sport (CFT) bezeichne. Ich kann CrossFit nicht schlecht reden, die Athleten gehören zu den beeindruckendsten der Welt, und die Leute lieben diesen Sport. Ich war jedoch nie ein Freund davon, olympisches Gewichtheben und gymnastikähnliche Bewegungen (Handstandlaufen usw.) mit meinem Konditionstraining zu kombinieren, das ist einfach nichts für mich (einfach meine Vorliebe). Ich bezeichne CrossFit als "spezialisierten" Fitness-Wettkampf, was ich auch für Sportarten wie Hindernislauf verwende. Für mich haben diese Wettkämpfe einen hohen technischen Anspruch, während bei konventionellen Fitnesswettkämpfen der Schwerpunkt viel mehr auf den zentralen Leistungsqualitäten wie Kraft, Schnelligkeit und Ausdauer liegt.
Natürlich ist eine gute Lauf- oder Rudertechnik von großem Vorteil, aber im Grunde geht es bei einem Rennen, das Laufen, Rudern, Tragen von Lasten, Burpees usw. beinhaltet, mehr um die Fitness als um das Können. Es geht mehr um Fitness als um Können.
Anmerkung: Wenn ich das Wort "konventionell" verwende, will ich damit nicht andeuten, dass dieser Stil in irgendeiner Weise anderen überlegen ist, es schien mir nur das beste Wort zu sein, um Fitnesswettkämpfe zu beschreiben, deren einzige Eintrittsbarriere die Frage ist, ob man fit genug ist. Sie können der fitteste Mann oder die fitteste Frau der Welt sein, aber wenn Sie keine Ringmuskelübungen gemacht haben, werden Sie bei einem Rennen mit vielen Ringmuskelübungen wahrscheinlich abgemeldet.
Nach einem guten Jahr Fitnesstraining und der Begeisterung für die verschiedenen Rennen, die ich ausprobiert habe, wollte ich ein eigenes Rennen veranstalten, und zwar das, was ich für das vollständigste Rennen der Welt halte, das aber auch sehr zugänglich ist. Obwohl ich gerne rudere und schwere Schlitten schiebe, etc. Ich wollte ein Rennen entwerfen, für das man wirklich in jedem Fitnessstudio der Welt trainieren kann, in jedem Outdoor-Bootcamp oder Fitnessstudio zu Hause, sogar in der Garage oder im Wohnzimmer mit einem einzigen Satz Gewichte.
Ich wollte, dass das Rennen nicht nur ein Rennen ist, sondern ein komplettes Trainingssystem, eine Methodik, die über ein reines Trainingsprogramm hinausgeht und ein Trainingsethos darstellt.
Ich habe das Gefühl, dass ich das erreicht habe, und ich hoffe, Sie sehen das auch so. Ich hoffe, dass dieses Handbuch als Brücke für mehr Menschen dient, um in diese Art von Training (und Denken) einzusteigen und sich auf eine Weise zu verbessern, die sie nie für möglich gehalten hätten.
Trainer Jason Curtis
Gründer & Rennleiter
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